Immer mehr schwangere Frauen vertrauen bei der Geburtsvorbereitung und -erleichterung auf die Akupunktur. Ausgebildete Akupunkteure setzen die feinen Nadeln ab der 36. Schwangerschaftswoche ein- bis zweimal wöchentlich für eine Therapiedauer von jeweils 30 bis 60 Minuten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Thomas Rupprath,
Partner der Stiftung Akupunktur auf dem Weg zum Weltcup Gesamtsieg der Schwimmer am 26.01.03 in Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Weltklasse-Schwimmer Thomas Rupprath ließ sich im Rahmen der Auftaktpressekonferenz der Stiftung Akupunktur live von Dr. Evemarie Wolkenstein akupunktieren.

 
| Aktuelle Presseinformationen


Themen

Migräne  Schmerzlinderung ohne Tabletten

Akupunktur als Therapie der Wahl

Köln, 10.09.03: Endlich Wochenende! Nach einer anstrengenden Arbeitswoche freie Tage genießen, Freunde treffen, Sport treiben, einfach abschalten. Doch ein plötzlich auftretender, pulsierender Kopfschmerz - meist von Übelkeit und Lichtempfindlichkeit begleitet - durchkreuzt die Pläne. Diagnose: Migräne. Rund acht Millionen Deutsche leiden chronisch unter dieser Form der Kopfschmerzen. Bei jedem Fünften treten die typischen Symptome mehrmals im Monat auf. Schmerztabletten lindern die Beschwerden nur temporär, eine dauerhafte Heilung wird damit nicht erreicht.

Gerade bei der Behandlung von Migräne hat sich die Akupunktur als eine Therapie der Wahl erfolgreich etabliert. In einer Studie der Universität Bochum (gerac deutsche akupunkturstudien) konnte bei 89,8% der Probanden eine deutliche Linderung der Symptome nachgewiesen werden. Bei über 50,7 % der Migränepatienten trat eine Verbesserung des Gesundheitszustandes bereits nach weniger als zwei Wochen auf.

Sanfter Stich gegen Migräne

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) unterscheidet zwischen vier Kopfschmerztypen. An häufigsten ist der Gallenblasenkopfschmerz , der dem migräne-typischen halbseitigen Schläfenkopfschmerz entspricht. Der so genannte Magenkopfschmerz  wird auf der Stirn lokalisiert, der Blasenkopfschmerz  zieht sich von der Nackenregion in die Stirn, während der Leberkopfschmerz  genau auf Schädeldecke empfunden wird.
Analog dieser Einteilung werden die Schmerzen den entsprechenden Meridianen (Leitbahnen, auf denen die Akupunkturpunke liegen) zugeordnet und therapiert.
Nach westlichem Heilverständnis lässt sich die Akupunktur als eine Stimulation des Nervensystems erklären. Die Nadeln fördern die Ausschüttung von körpereigenen Botenstoffen und schmerzhemmenden Substanzen wie Endorphin. Im Fall der Migräne stabilisieren diese die schwankende Durchblutung im Gehirn und unterbinden die Schmerzsignale.

Therapiert wird mit mehreren Nahpunkten am Kopf kombiniert mit Fernpunkten an der Hand, am Handgelenk sowie Unterarm und schenkel. Bei starken Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen werden auch Punkte am Bauch mit einbezogen. Zur Behandlung von Migräne sind rund sieben bis zwölf Sitzungen notwendig. Bei starken und chronischen Fällen stellt sich eine dauerhafte Besserung des Krankheitsbildes häufig erst nach 20  30 Behandlungen ein. Ca. drei bis acht Monate nach Beendigung der Therapie sollte eine Auffrischungsbehandlung mit drei bis vier Akupunktursitzungen erfolgen, um den Langzeiterfolg zu sichern.
Die Erstattung der Kosten einer Akupunkturbehandlung durch die Krankenkasse ist kassenabhängig. Während die privaten Versicherungsträger in der Regel die Bezahlung einer Behandlung übernehmen, gilt die Akupunktur bei gesetzlichen Kassen als Individuelle Gesundheits-Leistung . Einige gesetzliche Kassen bezuschussen jedoch die Behandlungen im Rahmen von Modellversuchen. Nach der Gebührenordnung für Ärzte liegen die Kosten pro Sitzung zwischen € 26 und € 50. In jedem Fall sollte man sich vor einer Akupunkturbehandlung mit dem Therapeuten über die entstehenden Kosten unterhalten und sich bei der eigenen Krankenkasse ausführlich informieren.

Akupunktur  traditionelle Behandlung aus China

Die Akupunktur ist eine seit mehr als zwei Jahrtausenden überlieferte Behandlungsmethode der chinesischen Medizin. Genau festlegte Punkte werden mit feinen Nadeln gereizt, um die Eigenregulation des Körpers gezielt beeinflussen zu können. Diese Akupunkturpunkte liegen auf Linien, den sogenannten Meridianen, in denen nach den Vorstellungen der chinesischen Heilkunst die Lebensenergie Qi  fließt. Demnach sind Krankheiten und Schmerzen die Folge einer Störung des Energieflusses im Körper. Ziel ist es, an den Punkten den Qi-Fluß - zu kräftigen oder Blockaden zu lösen, um so den Schmerz zu lindern oder zu beseitigen. Bei Patienten, die vor Nadelstichen zurückschrecken, kann durch Wärme (Moxibustion), Laserstrahlen oder durch Druck mit dem Finger (Akupressur) ebenso auf die Akupunkturpunkte eingewirkt werden.

Instrumente, Behandlungsfelder, Wirkungsweise:
www.akupunktur-stiftung.de informiert

Hilft Akupunktur gegen Migräne? Wie kann eine Schwangerschaft erleichtert werden? Wie finde ich einen Akupunkteur in meiner Nähe? Wer eine schnelle Antwort auf alle Fragen rund um das Thema Akupunktur sucht, kann sich unter www.akupunktur-stiftung.de über sämtliche Themengebiete rund um die sanfte alternative Schmerztherapie informieren. Die Stiftung Akupunktur hat sich zum Ziel gesetzt, im Bereich Akupunktur Wissen zu stiften und ganzheitliche Aufklärungsarbeit zu leisten. So können Patienten beispielsweise im Frageforum das individuelle Ser-viceangebot zur Aufklärung vieler Wissensdefizite in Anspruch nehmen.
Der Bereich Wissenswertes  bietet darüber hinaus einen umfassenden Überblick zu allen Fragestellungen der Akupunktur  von der Historie bis hin zu aktuellen Studien. Aktuelle Termine zum Thema Akupunktur runden den Internetauftritt ab und bieten sowohl Patienten als auch Akupunkteuren die Möglichkeit, sich auf Seminaren und Messen vor Ort bei Experten zu informieren.


Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten an:

Informationsbüro STIFTUNG AKUPUNKTUR
Postfach 1 01, 82042 Pullach
Tel: 01805-25 58 87; Fax: 01803-2 74 23 29
E-mail: presse@akupunktur-stiftung.de

Geburtshilfe - Schwangere setzen auf Akupunktur

Akupunktur verkürzt die Geburt und lindert Schmerzen

Köln, 09. Juli 2003: Die Anwendung der Akupunktur zur Geburtsvorbereitung und -erleichterung ist in China schon seit langer Zeit bekannt. Aber auch in Deutschland vertrauen immer mehr schwangere Frauen insbesondere für die Geburtsvorbereitung und -erleichterung auf die Akupunktur. Laut Statistik setzt mittlerweile bereits etwa ein Drittel der Erstgebärenden auf die Wirkung der kleinen Nadeln.

Durch die in den letzten Jahren aufgekommene Rückbesinnung auf das Ideal einer natürlichen und sanften Geburt, bekommt die Akupunktur einen immer größeren Stellenwert in der Behandlung und unterstützt effizient die westliche Schulmedizin. Die natürliche Geburt eines Kindes kann sich viele Stunden hinziehen und ist teilweise mit großen Schmerzen verbunden. Schulmedizin und Akupunktur gehen daher immer mehr Hand in Hand, um die Schwangerschaftszeit und die Geburtsvorbereitungen für die Frauen zu erleichtern. Insbesondere können durch das Akupunktieren von definierten Körperpunkten der Geburtsvorgang verkürzt und Schmerzen der werdenden Mütter während der Geburt gelindert werden.

Was bewirkt die Akupunktur bei Schwangeren?
Durch Einstiche mit feinen Nadeln an genau festgelegten Punkten des Körpers können Störungen im Körperinneren behandelt werden. Besonders große Wirkung zeigen die kleinen Nadeln bei der Verkürzung der Geburt. Bei Schwangeren werden zum Beispiel Punkte an Hand, Wade und kleinem Zeh gesetzt, um so die Geburt positiv zu beeinflussen. Durch die Akupunktur werden eine Verkürzung des Geburtsverlaufes und zugleich eine sanftere Entbindung erreicht.
Für die Geburtsvorbereitung setzen ausgebildete Akupunkteure die feinen Nadeln ab der 36. Schwangerschaftswoche ein- bis zweimal wöchentlich für eine Therapiedauer von jeweils 30 bis 60 Minuten. Dabei kommt es zu einer Reifungsbeschleunigung an der Cervix (Gebärmutterhals) und zu einer effizienteren Wehentätigkeit in der Eröffnungsphase. Zudem erreicht der Akupunkteur durch die psychisch entspannende Wirkung der Akupunktur eine bessere Mitarbeit  der Mutter während der Geburt.

Aktuelle Studie: Akupunktur verringert die Geburtsdauer
Die Wirksamkeit der geburtsvorbereitenden Akupunktur ist aktuell wissenschaftlich nachgewiesen: Wie die Studie der Frauenklinik in Mannheim ergab, verringert die geburtsvorbereitende Akupunktur bei Erstgebärenden die Geburtsdauer im Schnitt von zehn auf acht Stunden. Andere Studien haben die Wirksamkeit der Akupunktur in der Schwangerschaft als alternative Behandlungsmethode bei Schmerzen nachgewiesen. Bereits bei den ersten auftretenden stärkeren Beschwerden während der Geburt, in der Regel bei einer Muttermundöffnung von 4-5 cm, können die sanften Nadeln helfen, das Schmerzempfinden der Schwangeren erheblich zu lindern. Um dies zu erreichen, setzt der Akupunkteur die Nadeln zum Beispiel im Bereich des Unterbauches oder des Rückens der Frau.

Wissenswertes für Schwangere: www.akupunktur-stiftung.de
Unter www.akupunktur-stiftung.de finden werdende Mütter und Väter sowie Interessierte im Internet unter der Rubrik Patienteninformation  Wissenswertes rund um das Thema Akupunktur. Bei persönlichem Bedarf kann jeder User unter Eingabe der Postleitzahl seinen Akupunkturmediziner vor Ort finden. Die Datenbank hält inzwischen über 10.000 Adressen von ausgebildeten Akupunkteuren aus ganz Deutschland auf Mausklick bereit. Im Frageforum  beantworten Experten alle Fragen rund um die Akupunktur innerhalb von 24 Stunden online. Auch Literatur, die leicht verständlich für den Patienten aufbereitet ist oder Informationen zur aktuellen Situation der Kostenübernahme der Akupunkturbehandlung durch die Krankenkassen, findet der Interessierte unter www.akupunktur.de-stiftung.

Neu gegründete Stiftung Akupunktur informiert
Mit dem Anspruch Wir stiften Wissen  möchte die neu gegründete Stiftung Akupunktur das Thema Akupunktur in Deutschland unterstützen und fördern. Die gemeinnützige Stiftung, mit Sitz in Pullach bei München, hat sich daher zum Ziel gesetzt, Einsatz und Chancen dieser Therapieform aktiv und kompetent zu vermitteln. Dabei soll sie nicht nur ein Forum für den intensiven fachlichen Austausch unter Ärzten, Wissenschaftlern und Experten sein, sondern auch Patienten und der interessierten Öffentlichkeit als Ratgeber zur Seite stehen.


Pressefotos können telefonisch angefordert werden oder unter www.akupunktur-stiftung.de/akupunktur/presse.htm herunter geladen werden.

Abdruck bei Quellenangabe honorarfrei. Beleg erbeten an:
Informationsbüro STIFTUNG AKUPUNKTUR
Postfach 1 01, 82042 Pullach
Tel: 01805-25 58 87; Fax: 01803-2 74 23 29
E-Mail: presse@akupunktur-stiftung.de

Aktion "Infomobil Schmerz" erfolgreich abgeschlossen

Die Aktion ist äußerst erfolgreich verlaufen. Das Infomobil tourte durch alle größeren Städte Deutschlands.

An Bord des Infomobils berieten Schmerztherapeuten im persönlichen Gespräch über Ursachen, Symptome und wirksame Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Schmerzen. Zusätzlich erhiellten Betroffene und Angehörige Infomaterial zum Thema. Die Stiftung Akupunktur informierte in diesem Rahmen über die besonderen therapeutischen Möglichkeiten der Akupunktur. Täglich nutzten durchschnittlich 500 (!) Interessenten die Möglichkeit, sich zu informieren. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten zur Selbstbehandlung vorgestellt. Bei einem Quiz wurden attraktive Preise verlost.

 

 

 

 


Heuschnupfen adé

Akupunktur - Mit feinen Nadeln gegen Pollenallergie

Ständiger Niesreiz, eine laufende Nase, juckende und tränende Augen: Mit der schönen Jahreszeit beginnt für 17-20% aller Deutschen der Heuschnupfen, der vielen Betroffenen die Freude am Aufenthalt im Freien nimmt. Beim Heuschnupfen handelt es sich um saisonal bedingte allergische Reaktionen, die von Januar bis Oktober zeitlich begrenzt sind. Schulmedizinische  Behandlungsmethoden mit sogenannten Anti-Histaminika oder Cortisonpräparaten bringen dem Patienten zwar kurzfristig eine Linderung der typischen Symptome, ihre Anwendung über längere Zeit birgt jedoch die Gefahr vielfältiger Nebenwirkungen. Eine Heilung der fast immer chronisch verlaufenden Erkrankung gelingt auf diesem Weg nicht.

 


Die Akupunktur verzichtet bei der Bekämpfung von laufenden Nasen und Niessatthaken auf den Einsatz von Medikamenten und mobilisiert mit Hilfe feiner Nadelstiche ein körpereigenes Regulationssystem, das die allergische Reaktion unterdrückt. Die Allergie wird durch die Akupunktur auf ein erträgliches Maß reduziert, oft verschwindet der Heuschnupfen gänzlich. In der Praxis hat sich gezeigt, dass es sich empfiehlt, die Akupunkturbehandlung durch eine Kombination mit weiteren Naturheilverfahren zu unterstützen. So vergrößert z.B. eine Ernährungsberatung oder die begleitende Therapie mit chinesischen Kräutern die Chance auf ein Leben ohne die Pollenallergie.


Sanfte Alternative  Akupunktur

Nach westlichem Heilverständnis lässt sich die Akupunktur als eine Stimulation des Nervensystems erklären, durch die der Organismus mit einer vermehrten Produktion wichtiger Immunstoffe antwortet. Diese Regulation sorgt in einem vielfältigen Zusammen- und Wechselspiel dafür, dass sich die Allergene nicht ungehindert ausbreiten können und der Mensch wieder gesund wird.
Zur erfolgreichen Behandlung der Pollenallergie werden im Durchschnitt acht bis 15 Behandlungen benötigt. Pro Sitzung werden für etwa 20 bis 30 Minuten rund 20 Nadeln gesetzt. Die Behandlung sollte bereits vor dem Beginn der Heuschnupfensaison begonnen werden. Nach einem Jahr empfiehlt sich eine Wiederholung, um den Langzeiterfolg zu sichern.
Ob die Kosten einer Akupunkturbehandlung getragen werden, ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich. Während die Privaten in der Regel die Bezahlung einer Behandlung übernehmen, ist die Akupunktur bei gesetzlichen Kassen eine Individuelle GesundheitsLeistung . Einige gesetzliche Kassen bezuschussen die Behandlungen oder übernehmen die Kosten im Rahmen von Modellversuchen. Nach der Gebührenordnung für Ärzte liegen die Kosten pro Sitzung zwischen € 26 und € 50. In jedem Fall sollte man sich vor einer Akupunkturbehandlung mit dem Therapeuten über die entstehenden Kosten unterhalten und sich bei der eigenen Krankenkasse ausführlich informieren.

Umfassendes Informationsangebot unter www.akupunktur-stiftung.de

Neben der fachlichen und finanziellen Förderung von wissenschaftlichen Studien zur Akupunktur, bietet die Stiftung einen professionellen Informationsservice für Ärzte und Patienten. So erfährt der interessierte Besucher auf der Stiftungshomepage unter www.akupunktur-stiftung.de von Anwendungsgebieten der Akupunktur  bis hin zu Zuschüssen der Krankenkassen  alles Wissenswerte rund um das Thema. Bei Bedarf kann er seinen Akupunkturmediziner vor Ort finden oder im Frageforum seine persönlichen Anliegen von einem Experten beantworten lassen. Für Ärzte und Experten stehen auf den Seiten u.a. aktuelle Studienergebnisse, Aus- und Weiterbildungsangebote sowie alle wichtigen Termine und literarische Neuerscheinungen aus dem Gebiet bereit.

Weitere Informationen: www.akupunktur-stiftung.de

Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten an:

Informationsbüro STIFTUNG AKUPUNKTUR
Postfach 1 01, 82042 Pullach
Tel: 01805-25 58 87; Fax: 01803-2 74 23 29
E-mail: presse@akupunktur-stiftung.de


Neue Stiftung fördert Akupunktur in Wissenschaft und Praxis
Aktuelle Informationsplattform für Patienten und Ärzte


München, November 2002. "Wir stiften Wissen" - mit diesem Anspruch möchte die neu gegründete Stiftung Akupunktur das Thema Akupunktur in Deutschland unterstützen und fördern. Die gemeinnützige Stiftung, mit Sitz in Pullach bei München hat sich daher zum Ziel gesetzt, Einsatz und Chancen dieser Therapieform aktiv und kompetent zu vermitteln. Dabei soll sie nicht nur ein Forum für den intensiven fachlichen Austausch unter Ärzten, Wissenschaftlern und Experten sein, sondern auch Patienten und der interessierten Öffentlichkeit als Ratgeber zur Seite stehen. Bei der Forschung und Aufklärung zu den Anwendungsgebieten der Akupunktur besteht noch gewaltiger Nachholbedarf: Die Akupunktur ist zwar Jahrtausende alt, doch hat sich die westliche Medizin erst in den letzten 30 Jahren intensiver mit der Erforschung möglicher Anwendungsgebiete und Wirkmechanismen beschäftigt. Von daher konzentriert die Stiftung ihre vielfältigen Aktivitäten auf die folgenden zwei Hauptbereiche:
Sie fördert Organisationen oder Einzelpersonen, die einschlägig wissenschaftlich tätig sind oder sich auf andere Weise dem Thema Akupunktur widmen - durch Auslobung von Preisen und Vergabe von Fördergeldern Sie stellt eine neutrale Informationsplattform zur Verfügung, auf der neuste Erkenntnisse und Forschungsergebnisse publiziert werden können.

Umfassendes Informationsangebot unter www.akupunktur-stiftung.de

Neben der fachlichen und finanziellen Förderung von wissenschaftlichen Studien zur Akupunktur bietet die Stiftung einen professionellen Informationsservice für Ärzte und Patienten. So erfährt der interessierte Besucher auf der Stiftungshomepage unter www.akupunktur-stiftung.de von "Anwendungsgebieten der Akupunktur" bis hin zu "Zuschüssen der Krankenkassen" alles Wissenswerte rund um das Thema. Bei Bedarf kann er seinen Akupunkturmediziner vor Ort finden oder im Frageforum seine persönlichen Anliegen von einem Experten beantworten lassen. Ärzte und Experten finden auf den Seiten u.a. aktuelle Studienergebnisse, Aus- und Weiterbildungsangebote sowie alle wichtigen Termine und literarische Neuerscheinungen aus dem Gebiet.. "Der Erfolg der Stiftungsarbeit wird sich daran messen lassen, wie stark die Akupunktur in der breiten Öffentlichkeit zur Selbstverständlichkeit wird. Denn die Stiftung Akupunktur soll nicht nur Forum für den aktiven fachlichen Austausch unter Ärzten und Wissenschaftlern sein, sondern Patienten die interessierte Öffentlichkeit umfangreich, leicht verständlich und aktuell über den neusten Stand dieser vielfältigen Therapieform informieren", erläutert der Vorstandsvorsitzende und Gründer der Stiftung Dr. med. Klaus Teichert das Engagement.

Stiftung Akupunktur setzt auf Expertenteam für kompetente Leistung

Damit die Arbeit der Stiftung zu objektiven und dem Patienten und Ärzten gewinnbringenden Erkenntnissen gelangt, soll noch in diesem Jahr ein Kuratorium eingesetzt werden. Dieses Kuratorium wird die Neutralität und Objektivität der Stiftung kontrollieren und die Ziele der Arbeit im Auge behalten. Es besteht aus jeweils einem Finanz- und Fachexperten, Wissenschaftlern, sowie engagierten Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Ein fakultativer wissenschaftlicher Beirat wird darüber hinaus gewährleisten, dass ein konstant anspruchsvolles Niveau der Studien und Veröffentlichungen der Stiftung garantiert ist. Es wird sich aus Kapazitäten auf dem Gebiet der Akupunktur zusammensetzen, die die Richtung und die Qualität der Forschung bestimmen.


Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten an:

Informationsbüro STIFTUNG AKUPUNKTUR

Postfach 1 01, 82042 Pullach
Tel: 01805-25 58 87; Fax: 01803-2 74 23 29

E-mail: presse@akupunktur-stiftung.de





Rede Dr. med. Klaus Teichert, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Akupunktur,
zur Auftakt-Pressekonferenz der Stiftung Akupunktur
09. November 2002, Hamburg


-Es gilt das gesprochene Wort-


Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn man in Deutschland zum Arzt geht, erwartet man nicht geheilt die Praxis zu verlassen. Aber oftmals ist die Heilung oder Linderung der Symptome nicht einmal das Thema der Sprechstunde. Längst hat man sich daran gewöhnt, zu akzeptieren, dass man von dem freundlichen Mann im weißen Kittel ein Rezept und eine Rechnung erhält. Niemand erwartet aber ernsthaft, dass ihm die genauen Ursachen der Krankheit erklärt, geschweige denn auf Anhieb gelindert werden. Die klassische Medizin verstand sich aber ursprünglich als Heilkunst, bis sie in der Neuzeit zur Wissenschaft wurde, womit man ihr einen Status der Unfehlbarkeit verlieh.

In unserer westlichen, von Fortschritts, Wirtschafts- und Wissenschaftsglauben geprägten Welt gehörte die Akupunktur noch bis in das letzte Jahrhundert in den Bereich der Scharlatane und Quacksalber. Doch seit rund 50 Jahren kann man in Deutschland in der Akupunktur eine fundamentale Veränderung feststellen: Die "Schamanen" sind verschwunden, die Gegenstimmen sind leiser geworden. Geblieben ist der Wunsch, nicht nur Krankheitssymptome oder Schmerzen zu lindern, sondern eine ganzheitliche und dauerhafte Gesundung zu ermöglichen.

Anders als ihr esoterisches "Image" glauben lässt, ist Akupunktur, wie wir sie kennen, eine echte Alternative, die sich besonders in der Schmerztherapie durchgesetzt hat. Diese Methode ist bereits seit drei Jahrtausenden bekannt.

Das Phänomen Akupunktur beginnt mit einem Mythos. Einer chinesischen Sage nach ist die Entdeckung der Akupunktur einem Zufall zu verdanken: Ein Soldat wurde von einem Pfeil leicht an der Hand verletzt und stellte in der Folgezeit fest, dass nicht nur seine Wunde heilte, sondern auch Leiden wie Kopfschmerzen, die ihn zuvor geplagt hatten, einfach verschwanden.

Fest steht, dass Akupunktur eng mit der Philosophie und Kultur Chinas verwoben ist. Aus dem fünften Jahrhundert vor Christus stammen die Aufzeichnungen des Arztes Sun Si Miao. Darin sind dreizehn "Dämonenlöcher" am menschlichen Körper gekennzeichnet, deren Stimulation mit Nadeln die Heilung von Krankheiten bewirken sollte; ferner nannte er 32 Arzneidrogen gegen Krankheitsdämonen.

Etwa zur gleichen Zeit begründete Laotse den Taoismus, die Lehre von der inneren Gesetzmäßigkeit der Natur. Das Tao erzeugt das polare Spannungsfeld zwischen den komplementären Kräften Yin und Yang. Aus diesem Spannungsfeld entstehen alle Dinge - auch die Lebensenergie Qi. Tao und Qi sind nach dieser Anschauung der Ausgangspunkt aller Lebensvorgänge. Wenn man gesund ist, fließt die Lebensenergie in Harmonie, die Funktionen der Organe sind kräftig und ungestört. Krankheiten sind nach chinesischer Vorstellung auf eine Störung im Fluß der Lebensenergie Qi zurückzuführen. Entweder liegt eine Schwäche oder eine Fülle der Lebenskräfte vor. Auch Blockaden im Lebensenergiestrom können Schmerzen oder andere Gesundheitsstörungen und Krankheiten hervorrufen. Die Nadelung der Akupunkturpunkte hat eine nachgewiesene harmonisierende Wirkung, Fülle wird gedämpft, Schwäche angeregt und Blockaden gelöst, so dass ein ungestörtes harmonisches Fließen gefördert wird.

Während der Akupunktursitzung treten vielfältige Veränderungen im Körper auf. Diese lösen unterschiedliche Empfindungen und Gefühle aus: Der Einstich der Akupunkturnadeln führt zu einer kurzzeitigen Einstichsensation, die meist hell und oberflächlich empfunden wird. Nach dem Nadeln der Akupunkturpunkte empfindet man häufig ein Druckgefühl an den Einstichstellen, das von den Chinesen "Qi Gefühl" genannt wird. Manchmal tritt auch ein Gefühl einer leichten Elektrisierung auf.

Mit Konfuzius begann in China eine Art Aufklärung: Das Denken löste sich von Schamanenkult und Dämonenglauben. Mit der Abkehr vom Naturglauben und der Hinwendung zum eigenständig handelnden und sorgenden Menschen begann das "Goldene Zeitalter" Chinas. Zu dieser Zeit wurde die Akupunktur Bestandteil der chinesischen Medizin. Anstelle von magischen Kräften und Dämonen werden nun physiologische Funktionen und Fehlfunktionen mit Hilfe von Qi erklärt. Der Fluss der Lebensenergie im Körper lässt sich unter anderem durch Akupunktur beeinflussen. In dem grundlegenden "Buch des Gelben Kaisers zur Inneren Medizin" finden sich bereits 475 v. Chr. erste genaue Anweisungen zu Akupunktur, Moxibustion, Schröpfkopfbehandlung, zur Zungen- und Pulsdiagnostik sowie generell zur medizinischen Diagnostik.

Bis zum 19. Jahrhundert entwickelte sich die traditionelle chinesische Medizin und die Kunst der Akupunktur beständig weiter. Nachdem die Briten in den so genannten "Opiumkriegen" Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts das Reich der Mitte bezwungen hatten, sahen sich China und bald ganz Ostasien westlichen Einflüssen ausgesetzt, die zu einer kulturellen Entwurzelung zu führen drohten. Im Jahr 1929 wurde die Traditionelle Chinesische Medizin sogar von der politischen Führung des Landes verboten. Erst in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts setzte unter Mao Tse Tung eine Phase der Rückbesinnung auf die eigene Kultur ein. Sie verhalf auch der Traditionellen Chinesischen Medizin zu neuem Aufschwung und ließ sogar neue Formen der Akupunktur wie Ohr-, Schädel- oder Hand-Akupunktur entstehen. Die Elektroakupunktur und die Akupunktur-Anästhesie gehen ebenfalls auf jene Zeit zurück. Zu diesem Zeitpunkt setzt in Europa langsam der Siegeszug der Akupunktur ein. Immer mehr Fachleute beschäftigten sich mit der fernöstlichen Heil-Alternative. Denn erst seit vergleichsweise kurzer Zeit genießt die Akupunktur auch bei uns die gebührende Anerkennung in Wissenschaft und Öffentlichkeit. Kontinuierlich entwickelt sich die Akupunktur in Europa mehr und mehr zur anerkannten Ergänzung bzw. Alternative der Schulmedizin. Ihre Einsatzgebiete sind in den letzten Jahrzehnten wesentlich zahlreicher geworden. So wird die Akupunkturtherapie bei chronischen Schmerzen wie Migräne und Gelenkbeschwerden, bei psychosomatischen Erkrankungen wie Neurodermitis, bei Asthma, Allergien und chronischen Magen-Darmbeschwerden hierzulande erfolgreich eingesetzt - in vielen Schmerzkliniken ist Akupunktur heute eine anerkannte Routinemethode. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland proportional gesehen fast doppelt so viele Akupunkturärzte wie in China. Und das, obwohl Akupunktur in Europa erst im 20. Jahrhundert als Heilmethode anerkannt wurde, nachdem sie im 19. Jahrhundert vollkommen in Vergessenheit geraten war. Bekannt war sie zwar aus den Schilderungen Marco Polos im 14. Jahrhundert, aber angewandt wurde die "exotische Behandlungsart" nur im englischen Hochadel im 18. Jahrhundert.

Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Akupunktur in der westlichen Welt als sinnvolle Therapie für Krankheiten entdeckt - auf dem vierten Internationalen Kongress für Akupunktur in Paris 1950, rückte sie durch internationale Presseberichte in das öffentliche Interesse. In den Folgejahren wurden zahlreiche Gesellschaften gegründet, die sich der Erforschung und Verbreitung der Akupunktur widmeten. Einen weiteren Wendepunkt markierte der China-Besuch von Präsident Nixon im Jahr 1972: Er rückte nicht nur die politische Lage, sondern auch die hoch entwickelten Wissenschaften des Landes in den Blick der Weltöffentlichkeit. Die Fernsehberichte von Operationen, bei denen die Anästhesisten mit Akupunkturnadeln arbeiteten, hinterließen in der ganzen Welt einen bleibenden Eindruck. Seitdem haben intensive Forschungs? und Entwicklungsaktivitäten für eine stetig zunehmende Akzeptanz und Anwendung der Akupunktur in der westlichen Welt gesorgt.

Akupunktur hat sich in Deutschland längst etabliert. Sie wird von ca. 45.000 Ärzten erfolgreich eingesetzt und ist als wirksame Methode in Fachkreisen vollkommen akzeptiert. Im öffentlichen Bewusstsein herrscht jedoch immer noch ein unbehagliches Gefühl, wenn man an die Therapie mit den kleinen Nadeln denkt. Dieses Vorurteil gilt es abzubauen.

Wir wollen zeigen, dass Akupunktur nicht nur ein Experiment der Medizin ist, sondern an einem Punkt angelangt ist, wo sie sich als erfolgreiche Methode durchgesetzt hat. Und dass Akupunktur ganz offenbar ein großes Potenzial an Anwendungsgebieten und erfolgreichen Therapieformen birgt, das von Ärzten und Patienten bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Deshalb sehen wir uns geradezu verpflichtet, an diesem Punkt nicht stehen zu bleiben. Mit der Gründung einer Stiftung setzen wir uns zum Ziel, die Perspektiven und Möglichkeiten der Akupunktur auszuloten und dadurch zu erweitern.

Wenn wir zeigen, dass die vergleichsweise preiswerte Akupunktur beiträgt, den Krankenstand in Deutschland zu dezimieren und einen wesentlichen Beitrag leisten kann die Kostenexplosion im Gesundheitswesen einzudämmen,
wenn wir entdecken, dass Akupunktur noch in vielen weiteren Bereichen helfen kann,
wenn wir fördern, dass nicht nur Symptome, sondern auch deren Ursachen behandelt werden,
dann wird unsere Arbeit reich belohnt.

Die Herausforderungen der Stiftung Akupunktur sind groß: Die Akupunktur ist zwar Jahrtausende alt. Aber die westliche Medizin hat sich erst in den letzten dreißig Jahren intensiv mit der Erforschung möglicher Anwendungsgebiete beschäftigt. Die Medizin von der Akupunktur zu überzeugen und den Anwendern der Akupunktur weitere Möglichkeiten aufzuzeigen, ist einer der Schwerpunkte unserer Tätigkeit. Die Stiftung Akupunktur hat sich außerdem zur obersten Aufgabe gesetzt, umfassend über die Therapiemöglichkeiten der Akupunktur zu informieren. Hier herrscht in Deutschland großer Informations- und Aufklärungsbedarf.

Unser Wahlspruch ist deshalb gleichzeitig unser Anspruch:
"Wir stiften Wissen."
Die Stiftung wird sich daran messen lassen, wie stark die Akupunktur in der breiten Öffentlichkeit zur Selbstverständlichkeit wird. Denn die Stiftung Akupunktur soll nicht nur ein Forum für den aktiven fachlichen Austausch unter Ärzten und Wissenschaftlern sein, sondern Patienten und die interessierte Öffentlichkeit umfangreich, leicht verständlich und aktuell über den neuesten Stand der Akupunktur informieren.

Die Stiftung Akupunktur ist eine gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Pullach bei München. Sie wird in erster Linie von Institutionen, Unternehmen und Privatpersonen unterstützt. Unsere Aktivitäten gehen in zwei Richtungen: Wir fördern Organisationen oder Einzelpersonen, die einschlägig wissenschaftlich tätig sind oder sich auf andere Weise dem Thema Akupunktur widmen - durch Auslobung von Preisen und der Vergabe von Fördergeldern. Im zweiten Schritt werden Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Akupunkturforschung auf einer Informationsplattform jedem zur Verfügung gestellt, der mehr darüber erfahren will.

Damit wir zu objektiven und dem Patienten und Ärzten gewinnbringenden Erkenntnissen gelangen, setzen wir ein Kuratorium ein. Dieses Kuratorium übt die Kontrolle auf die Neutralität und Objektivität der Forschungen und Ergebnisse aus und behält die Ziele der Stiftung im Auge. Es besteht aus Finanz- und Fachexperten, Wissenschaftlern und Vertretern aus Politik und Gesellschaft.

Damit die Stiftung eine Anlaufstelle für alle Bedürfnisse der Akupunktur darstellt, wird auch der Service eine große Rolle spielen. Auf unserer Homepage kann man unter www.akupunktur-stiftung.de nicht nur Wissenswertes rund um Akupunktur oder die aktuelle Gesundheitspolitik erfahren, sondern auch unter mehr als 10.000 Einträgen von qualifizierten Akupunkturmedizinern vor Ort recherchieren. Wer Informationen benötigt, die über das Informationsangebot der Homepage hinausgehen oder Fachratschläge zu persönlichen Fragen rund um die Akupunkturanwendung hat, erhält in unserem Frageforum kompetente Antworten von unserem Expertenteam. Das zur Theorie.


Im Folgenden möchten wir Sie kurz durch das Angebot unserer Homepage führen, die seit heute online geschaltet ist.

Wenn es uns gelingt, die Akupunktur zu fördern, indem wir Wissen stiften und Chancen der chinesische Heilkunst herausarbeiten, und wenn wir es schaffen, dass die Akupunktur ihren Erfolg in den westlichen Ländern fortsetzt, dann, meine Damen und Herren, hat sich der Sinn und Zweck dieser neu gegründeten Stiftung voll und ganz erfüllt. Ich danke Ihnen.





Akupunktur statt Arznei - Schmerzfrei ohne Medikamente
80% der Deutschen kennen das Leid von Rückenbeschwerden


Ein unerträglicher Schmerz im Rücken. Sitzen, Stehen oder Liegen wird zur Qual. Da liegt der Griff zum schmerzlindernden Medikament nahe. Eine bislang in Deutschland unterschätze Alternative zur medikamentösen Schmerztherapie ist die Akupunktur. Nahezu frei von unerwünschten Nebenwirkungen werden mit dem Einsatz von Akupunktur gerade in der Behandlung von akuten und chronischen Rückenschmerzen große Erfolge erzielt. Grundsätzlich gelten Rückenschmerzen als Symptom und nicht als Krankheit. Der Schmerz ist als Warnzeichen des Körpers zu verstehen und wird meist durch eine Kombination physischer, psychischer und sozialer Faktoren ausgelöst. Dies erschwert häufig eine exakte Diagnose und konkrete Behandlung der Ursachen. Jüngste wissenschaftliche Studien belegen in diesem Zusammenhang die nachhaltige Schmerzbehandlung durch Akupunktur. Im Rahmen einer Erhebung des Bundesverbandes der Innungskrankenkassen*, zeigte sich bei 84,1% der Probanden eine deutliche Reduzierung der Beschwerden durch den Einsatz der feinen Nadeln. Eine aktuelle Studie der Ruhr-Universität Bochum (gerac deutsche akupunkturstudien)* testierte sogar bei 89,8% der Patienten eine deutliche Linderung der Schmerzen und eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität. Aufgrund der positiven Ergebnisse behandeln deutsche Ärzte gerade Rückenschmerzpatienten zunehmend durch gezielte Akupunktur. Mit 50% ist das "Leid mit dem Kreuz" Hauptindikation aller Akupunkturbehandlungen im Bereich der Schmerztherapie.

20 Milliarden Euro schmerzt der Rücken die Kassen

Fast jeder zweite Bundesbürger leidet an Rückenschmerzen. Damit sind diese Beschwerden nicht nur Volkskrankheit Nummer Eins, sondern auch die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit. Von 100 Mitarbeitern eines Unternehmens sind pro Jahr durchschnittlich 15 Beschäftigte wegen der Beschwerden rund um die Wirbelsäule arbeitsunfähig. Im Mittel werden die Patienten deshalb 22,7 Tage krankgeschrieben. Allein die durch diese Arbeitsausfälle bedingten betrieblichen Kosten werden auf Milliardenhöhe geschätzt. Die Ausgaben der Krankenkassen und privaten Versicherungsträger beliefen sich im Jahr 2001 auf rund 20 Milliarden Euro. Ein Großteil der Aufwendungen wird für Schmerzmittel mit teilweise erheblichen Nebenwirkungen ausgegeben. Die Folgekosten sind nicht abschätzbar.

Akupunktur - Sanfte Medizin gegen Schmerz


Akupunktur beruht auf den Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Durch definierte Reize an spezifischen Orten der Körperoberfläche kann die Eigenregulation des Körpers und seine neuronale, vegetative und endokrine Steuerung gezielt beeinflußt werden. Dies wird in erster Linie durch die Stimulation von "Qi" erreicht. Das "Qi" ist nach Auffassung der TCM die funktionelle Energie, die im Körper der Träger aller wesentlichen Funktionen sowie der Informationsvermittlung ist. Die klassische Körperakupunktur kennt ca. 360 Akupunkturpunkte, durch die der Therapeut Wirkungen von außen induzieren kann. Die Punkte sind auf Leitbahnen, sogenannten Meridianen angeordnet. Insgesamt ziehen sich 14 untereinander verbundene Meridiane netzartig über die Körperoberfläche des Menschen, durch die der Energiefluss geleitet wird. Ziel der Akupunktur ist es, an den Punkten den Energiestrom des "Qi" zu beeinflussen, um ihn zu kräftigen oder Blockaden zu lösen und so den Schmerz zu lindern oder zu beseitigen.

Jeder einzelne Punkt hat eine definierte Zuordnung für die Behandlung der Symptome. Der Nadeleinstich in die Haut führt zu einer Reizung der Rezeptoren in den Muskeln und stimuliert so das "Qi". Die Nadeln verbleiben insgesamt für rund 10 bis 20 Minuten im Gewebe. Das Drehen der Nadeln intensiviert bei Bedarf die Reizwirkung. Bei vielen Anwendungen konnte sogar eine Endorphinausschüttung, d.h. eine Ausschüttung körpereigener Schmerzhemmer nachgewiesen werden. Das Gehirn ruft also nicht nur Schmerzgefühle hervor, es kann durch Endorphine auch Schmerzen beziehungsweise die Weiterleitung von Schmerzreizen unterdrücken. Zur Behandlung der Rückenschmerzen werden in der Regel zwischen fünf und 15 Akupunktursitzungen benötigt, um die Beschwerden zu lindern oder zu beheben. Bei chronischen Rückenschmerzen bedarf es meist über 30 Sitzungen, die nach einem Jahr wiederholt werden sollten, um den Behandlungserfolg langfristig zu erhalten.

Die Studie wurde von der Universität Freiburg durchgeführt

Abdruck bei Quellenangabe honorarfrei.
Beleg erbeten an:
Informationsbüro STIFTUNG AKUPUNKTUR
Postfach 1 01, 82042 Pullach
Tel: 01805-25 58 87; Fax: 01803-2 74 23 29

E-Mail: presse@akupunktur-stiftung.de